Kategorie-Archiv: 20. Jahrhundert

Gerd Frank: DIE KILLER VON VIÑA DEL MAR – Der Fall Jorge Sagredo Pizarro / Carlos Topp Collins (Chile, 1980-1981)

Die beiden Serienmörder Jorge Sagredo Pizarro und Carlos Topp Collins gelten als die “Psychopathen von Viña del Mar”. In den Jahren 1980 bis 1981 ermordeten sie zehn Menschen, weswegen sie zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden. Der Fall dürfte zu den denkwürdigsten der chilenischen Kriminalgeschichte zählen. Leseprobe aus Totmacher 6
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Gerd Frank: DIE BESTIE VOM MANGROVENWALD – Der Fall Daniel Camargo Barbosa (Ecuador, 1984-1986)

Zwischen 1984 und Februar 1986 erschütterte eine Mordwelle das Land Ecuador. Immer wieder wurden nackte und mit einer Machete zerstückelte Mädchenleichen in einsamen, entlegenen Mangrovenwäldern aufgefunden, die meisten von ihnen waren erst acht oder neun Jahre alt gewesen. Leseprobe aus Totmacher 6
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Gerd Frank: DAS MONSTER DER ANDEN – Der Fall Pedro Alonso López (1978 (?) – 1980)

Pedro Alonso López wurde 1949 in der tiefsten Provinz Santa Isabel in Kolumbien, geboren. Seine Mutter war eine Prostituierte und setzte ihn mit acht Jahren (!) kurzerhand aus, weil er seine jüngere Schwester unsittlich berührt hatte. Leseprobe aus Totmacher 6
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Gerd Frank: DER EINSAME VON SANTA BÁRBARA – Der Fall Beltrán Cortés Carvajal (1934-1938)

Der vierfache Mörder Beltrán Dalay Cortés Carvajal war Costaricaner und wurde am 21. November 1908 als Sohn des Rosendo Cortés Madrigal und der Amelia Carvajal in Santa Bárbara (Heredia) geboren. Leseprobe aus Totmacher 6
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Neuerscheinung: Serienmörder des Dritten Reiches von Wolfgang Krüger

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Hardcover, 270 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, Preis: 18,95 Euro.

Nach umfangreichen Recherchen legt Wolfgang Krüger einen weiteren Band zu Kriminalfällen aus der Zeit des Dritten Reiches vor. Diesmal begibt sich der Celler Kriminalhistoriker auf die Spur unheimlicher Serienmörder. Als “Serienmörder” werden in der Regel diejenigen Mörder bezeichnet, die ihre Verbrechen in zeitlichem Abstand voneinander begehen. Die Zeitabstände können Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre betragen. Ebenso können die Motive für die Taten ganz unterschiedlicher Natur sein. Häufig jedoch handeln Serienmörder aus sexuellen Motiven, es handelt sich hier um reine Triebtäter, die bei Begehung ihrer Morde in einen wahren Rausch verfallen können. Wenn dann die Opfer auch noch Kinder sind, dann hat der Serienmörder die unterste Stufe erreicht. Die abscheulichen Verbrechen eines solchen Mannes werden in diesem Buch geschildert. Weiterlesen

Gerd Frank: CHINAS STAATSFEIND NUMMER 1 – Der Fall Bai Bao-shan (1996-1997)

Am 16. Oktober 1997 gelang der Polizei von Peking ein großer Erfolg. Sie konnte Chinas Staatsfeind Nummer 1, den Verbrecher Bai Bao-shan, festnehmen, nach dem jahrelang verzweifelt gefahndet worden war. Man verdächtigte ihn, 15 Menschen ermordet zu haben. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE BESTIE VON LAHORE – Der Fall Javed Iqbal Mughal (um 1970 bis 1999)

Javed Iqbal (der Name „Iqbal“ bedeutet „der Glückliche“) war das sechste Kind von Mohammad Ali Mughal, einem wohlhabenden Geschäftsmann, geboren 1956 in Lahore. Seine Kindheit verlief weitgehend unproblematisch; er besuchte ein islamisches Gymnasium. Danach studierte er vorübergehend an der Universität. Mit knapp 22 Jahren machte er sich dann im Jahr 1978 mit einer Stahlgießerei in der Metallbranche selbstständig, als sein Vater zwei Villen im Stadtteil Shadbagh kaufte. In einem dieser Häuser lebte er jahrelang relativ unauffällig, wobei es niemanden sonderlich zu stören schien, daß er nicht allein darin wohnte, sondern seine Unterkunft mit jungen Männern teilte. (…) Weiterlesen

Gerd Frank: DER RIPPER VON SANAA – Der Fall Mohammed Adam Omar (1995-1999)

Der 1952 im Sudan geborene Mohammed Adam Omar, der in seiner Heimat als Totengräber für ein Krankenhaus gearbeitet hatte, war am 15. Mai 2000 festgenommen worden, weil er in den Jahren zwischen 1995 und 1999 im Jemen 16 Frauen getötet haben sollte, was er übrigens bereitwillig zugab. Acht von ihnen seien Studentinnen gewesen. Weiterlesen

Gerd Frank: DER OBDACHLOSENMÖRDER – Der Fall Raman Raghav (1965-1968)

In den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts trieb in der indischen Metropole Bombay – dem heutigen Mumbai – ein psychopathischer Serienmörder sein Unwesen, der zu den schlimmsten des Landes gehören dürfte. Zwischen 1965 und 1968 hatte er insgesamt 41 Männer, Frauen und Kinder (die er offenbar nach dem Zufallsprinzip ausgewählt hatte) brutal ermordet, weshalb er auch gleich nach seiner Festnahme auf seinen Geisteszustand untersucht wurde. Die Gutachter diagnostizierten Schizophrenie bei ihm. Weiterlesen

Schelle Mathews: Die Menschenjagd in den Wäldern von Wynoochee (1912) – Teil 3

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J. Cole, ein Mitglied der Verfolgungstruppe, der sich durch besonderen Mut
und zielbewußte Zähigkeit auszeichnete

Die letzte Kugel meines Schwagers hatte ihr Werk getan. Auf dem Rückweg erzählte mir Quimby, was sich während meiner Abwesenheit zugetragen hatte:
“Beim Aufstehen am 16. hörte ich zufällig, wie Blair zu Lathorp sagte: ‘Heute werden wir nicht die neuen Sachen anziehen. Es wäre schade, wenn sie Tornow in die Hände fielen’. ‘Recht hast du, und der Sheriff wäre wütend’, antwortete Lathrop. ‘Was habt ihr beide miteinander zu tuscheln?’ mischte ich mich ein. ‘Heute rücken wir Tornow auf den Pelz’, antworteten beide. Ich tat mein Möglichstes, um sie von dem Vorhaben abzubringen. Alles erwies sich jedoch als vergeblich. Um sie nicht allein losziehen zu lassen, schloß ich mich ihnen an. Nicht weit vom See stießen wir im Wald auf einen frisch geschossenen Elch. Die Hunde fielen über das Fleisch her. Da sie nicht wieder wegzubringen waren, unterbreitete ich den Vorschlag, zu warten, bis sie sich vollgefressen hatten. ‘Der Teufel soll die Hunde holen!’ lautete die Erwiderung. ‘Mach lieber, daß wir Tornow endlich beim Kragen nehmen.’
Nun, wir kamen schließlich an die Stelle, wo der Baumstamm zur Insel hinüberführt und passierten ihn, ohne daß irgend etwas Besonderes vorfiel. Drüben angelangt machte ich meinen Begleitern erneute Vorhaltungen über ihre Tollkühnheit. Ich wollte zunächst einmal rekognoszieren, und vor allem die Hütte von der Vorderseite her, die wir nicht sehen konnten, in Augenschein nehmen. Auch dieser Vorschlag stieß auf Widerspruch. Von der Stelle, wo wir lagen, konnten wir die Rückwand der Hütte sehen, und da sie weder Fenster noch Schießscharten aufwies, glaubten Blair und Lathorp, sich ohne weiteres anschleichen zu können. Weiterlesen