Archiv der Kategorie: Gegenwart

Gerd Frank: DIE KOBRA VON HENAN – Der Fall Huang Yong (2001-2003)

Huang Yong wurde am 18. November 1974 in Henan geboren. Zunächst sah es nicht danach aus, daß aus ihm einer der schlimmsten chinesischen Serienmörder werden sollte, denn nach seiner Pflichtwehrdienstleistung verlief sein Leben erst einmal jahrelang in geordneten Bahnen. Er lebte zurückgezogen und vollständig allein in Dahuangzhuang im Bezirk Pingyu in der südöstlichen Provinz Henan. Dann aber beging er im Jahre 2001 – mit knapp 27 Jahren – seinen ersten Mord. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE MORDBRÜDER – Der Fall Shen Chang-yin und Shen Chang-ping (1999-2004)

Die Brüder Shen Chang-yin und Shen Chang-ping entwickelten sich gewissermaßen aus dem Nichts heraus zu gefährlichen Serienmördern und Kannibalen. Allein zwischen 2003 und 2004 ermordeten sie insgesamt elf Prostituierte. Mit den Brüdern zusammen arbeiteten Li Chun-ling und drei andere weibliche Komplizinnen. Weiterlesen

Gerd Frank: DER WOHLHABENDE GESCHÄFTSMANN – Der Fall Yang Shu-bin (1998-2004)

Als ständiger Besucher von Nachtclubs und Karaoke-Bars trat Yang stets großspurig auf und bestellte bevorzugt die teuersten Getränke. Schnell schwärmten die Frauen von dem smarten „Geschäftsmann“. (…) Ernüchterung stellte sich spätestens dann ein, wenn man Yangs Appartement betrat. Zur großen Überraschung der Mädchen wurde man dort nämlich von einer Frau erwartet: Es war die 20jährige Ji Hong-zhie, Yangs Freundin und Mordkomplizin. Außerdem befanden sich zwei Männer in der Wohnung, Wu Hong-ye und Zhang Yu- lian, zwei Freunde Yangs aus den Kindheitstagen in Heilongjiang. Weiterlesen

Gerd Frank: DER HAIFA-KILLER – Der Fall Nicolai Bonner (2005)

Nicolai Bonner ist vermutlich der einzige Serienmörder, den die Kriminalgeschichte Israels verzeichnet. Er hat im Jahr 2005 unter schwerem Einfluß von Alkohol (es handelte sich um Wodka) vier Zuwanderer aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion ermordet, von denen drei zu den Ärmsten der Armen gehörten: Sie waren obdachlos. Die Opfer wurde alle erschlagen und grausam zugerichtet. Anschließend wurden sie verbrannt, vermutlich, um alle möglichen Beweise zu vernichten. Weiterlesen

Gerd Frank: DER WÜSTENVAMPIR – Der Fall Mohammed Bijeh und Ali Baghi (1975-2005)

Der am 7. Februar 1975 geborene Mohammed Bijeh war ein iranischer Serienmörder. Er hatte vor Gericht gestanden, insgesamt 17 Kinder und drei Erwachsene ermordet zu haben. Bijeh soll auch einen Komplizen gehabt haben – nämlich den 24 Jahre alten Ali Baghi. Die beiden Männer hatten in einer Ziegelsteinfabrik gearbeitet. Weiterlesen

Gerd Frank: DER TEUFEL VON HAIDARPUR – Der Fall Chandrakant Jha (1998-2007)

Angeblich wollte er ihnen nur helfen, einen Job zu bekommen, ihnen sichere Mahlzeiten verschaffen und sie wie eigene Kinder verwöhnen. Stattdessen rastete er bei lächerlichen Kleinigkeiten aus, tötete sie und verstreute ihre verstümmelten Gliedmaßen in den verschiedensten Stadtteilen von Neu-Delhi. Weiterlesen

Gerd Frank: MORDE OHNE MOTIV – Der Fall Motta Navas (1996-2012)

Der 1966 geborene Motta Navas ist ein Sonderfall in der Kriminalgeschichte Indiens, denn im Grunde gab es für den Täter kein nachvollziehbares Motiv, seine Morde zu begehen. Er schien seine Opfer lediglich als Objekte betrachtet zu haben, an denen er seine mörderische Wut auslassen konnte. Wieso sich diese derart aufgestaut hatte, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE VIDEOMÖRDER VON DNJEPROPETROWSK – Der Fall Ihor Suprunyock, Viktor Sayenko und Oleksandr Ganzha (2007)

Im Jahr 2007 kam es in der ukrainischen Millionenstadt Dnjepropetrowsk zu einer beispiellosen Mordserie, die von zwei jungen Männern begangen wurde, die aus sogenannten „guten Häusern“ stammten. Der Fall, der in die russische Kriminalgeschichte unter dem Schlagwort „Die Wahnsinnigen von Dnjepropetrowsk“ (Dnjepropetrowsk Maniacs) eingegangen ist, erlangte vor allem deshalb traurige Berühmtheit, weil die Mörder ihre ungewöhnlich brutalen Taten mit der Kamera ihrer Mobiltelefone gefilmt hatten, welche sie sich zu Hause genüßlich immer wieder anschauen wollten.
Die beiden 19jährigen jungen Männer Viktor Sayenko und Ihor Suprunyock ermordeten in knapp zwei Monaten, nämlich zwischen Juni und Juli 2007, 21 Menschen; der gleichfalls 19jährige Oleksandr Ganscha soll ihr Komplize bei zwei bewaffneten Raubüberfällen gewesen sein. (…) Weiterlesen

Gerd Frank: DIE MORDFAMILIE VON ROSTOW – Der Fall Inessa Tarwerdijewa und Roman Podkopajew (2008-2012)

Im südrussischen Rostow am Don und in der Umgebung dieser Stadt hat ein Ehepaar jahrelang Morde aus Habgier begangen. Etwa 30 Menschen sollen ihnen zum Opfer gefallen sein, höchstwahrscheinlich waren die beiden Töchter sogar Komplizinnen des Paares gewesen. (…) Weiterlesen

Der „Mittagsmörder“ Klaus Gosmann kommt frei

In bayerischen Städten und Dörfern herrscht seit alters der Brauch des 12-Uhr-Läutens. Zwischen 1962 und 1965 wurde dieses Läuten der Kirchenglocken im fränkischen Raum zweckentfremdet: Sie verkündeten vier Menschen den Tod, was dem Schützen den Beinamen „Mittagsmörder“ eintrug. Zu Unrecht übrigens, denn nie hat bei seinen Taten die mittägliche Uhrzeit eine Rolle gespielt, wie er selbst versicherte: „Ich bin kein Frühaufsteher, und meine Vorbereitungen haben immer so lange gedauert, daß es kurz vor zwölf Uhr war, wenn ich in Aktion trat …“ Weiterlesen