Gerd Frank: DER MANN MIT DEN PERSÖNLICHEN ÄNGSTEN – Der Fall Kang Ho-sun (2006-2008)

Der am 10. Oktober 1969 geborene Kang Ho-sun war gelernter Masseur und arbeitete zuletzt als Therapeut für Sportmassagen im Süden von Seoul. Nach außen hin völlig unauffällig wirkend, hatte der gut aussehende Mann ein dunkles Geheimnis: Nach dem Tod seiner Frau war er zum Serienmörder geworden. (…)
Ende Januar 2009 wurde er festgenommen, weil die Polizei auf seinem Hof DNA-Spuren eines vermißt gemeldeten Mädchens gefunden hatte – einer 20jährigen Studentin, die Ende Dezember 2008 auf dem Campus verschwunden war. Da gestand er, in den letzten beiden Jahren insgesamt acht Frauen umgebracht zu haben. Dieses Mädchen war sein letztes Opfer gewesen.

Angefangen hatte die Mordserie mit einer 48jährigen Hausfrau, die in einer Karaoke-Bar gearbeitet hatte. Erst hatte er Sex mit ihr gehabt, dann hatte er sie mit ihren Strümpfen erwürgt. Die meisten seiner Opfer lernte er entweder an solchen Orten kennen oder aber an Bushaltestellen. (…)

Kang Ho-sun wurde der Vergewaltigung, der Brandstiftung und des Mordes in zehn Fällen für schuldig gesprochen und am 22. April 2009 zum Tode verurteilt.

Weil diese seit dem Jahr 1997 jedoch aufgrund eines Moratoriums nicht mehr vollstreckt wird, sitzt Kang Ho-sun seit dieser Zeit im Todestrakt. (…)

Der vollständige Text findet sich in dem Buch TOTMACHER 4 abgedruckt.

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