Totmacher 2 – eine Buchbesprechung von Max Pechmann

Im Sommer 2014 erschien im Verlag Kirchschlager von Gerd Frank der Band “Totmacher 1″, der sich mit deutschen Kriminalfällen aus den Jahren 1945 bis 1977 beschäftigte. Der Fokus lag dabei auf Serienmörder. In “Totmacher 2″ legt der Autor das Augenmerk auf europäische Serienmörder, wobei die Fälle den Zeitraum von 1910 bis 1987 abdecken. Weiterlesen

Gerd Frank: Totmacher 2 – Massenmord ohne Leichen und andere unheimliche Kriminalfälle europäischer Serienmörder ab sofort lieferbar!

Gerd Frank stellt uns in Totmacher 2 erneut spektakuläre, aber auch grausame Kriminalfälle aus Europa vor. Den Anfang machen die Witwenmacherinnen von der Theiß, hier allen voran Ilona Fazekas, besser bekannt als Susi Olah. Von 1910 bis 1929 schickten ungarische Giftmörderinnen unzählige Männer mit giftigem “Lebenswasser” ins Jenseits. Der außerordentliche Kriminalfall schockierte damals ganz Europa und schnell war klar, daß man es hier mit einem Sensationsfall ersten Ranges zu tun hatte. Schlagzeilen wie “Die Massenmorde von Tiszakurt”, “Das Dorf der 50 Giftmischerinnen” oder “Die Messalinen von Nagyrev” beherrschten für lange Zeit die europäischen Gazetten. Nicht minder grauenvoll waren die Taten des “Blaubarts” Henri Landru, der mindestens zehn Frauen und einen jungen Mann auf dem Gewissen hat. Genau wie Dr. Petiot, der mit schrecklichem Kalkül Kapital aus der Not zahlreicher Opfer schlug, verbrannte Landru seine bemitleidenswerten Opfer. Der Fall des Raubmörders Wladyslaw Miedzybrodzie führt uns nach Polen und macht uns mit den Praktiken der Justiz zur Zeit des Dritten Reiches bekannt. Bei Max Gufler, dem Mörder mit den weißen Händen, Alfred Engleder, der Bestie von Steyr, und Josef Weinwurm, dem Wiener Opernmörder, handelt es sich um drei Österreicher, deren Haß auf Frauen Triebfeder ihres mörderischen Handelns war.

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Historischen Serienmördern auf der Spur: Schwedisch-deutsche Zusammenarbeit – Malmö, Skåne, Arnstadt

Die Zahl schwedischer Krimis, die in die deutsche Sprache übersetzt wurden, ist in den letzten Jahrzehnten rasant gestiegen. Berühmte Autoren sind auf den Ladenverkaufsflächen der Buchhändler zu finden. Doch umgekehrt sieht es mau aus. Und dennoch hat es unser kleiner Verlag geschaft, eine großartige Übersetzung spannender Kriminalfälle mit schwedischen Partnern ins Schwedische zu realisieren. Daraus ergab sich eine erfolgreiche, für beide Seiten fruchtbringende und sehr freundschaftliche Zusammenarbeit, eine schwedisch-deutsche Kooperation zwischen dem Schwedischen Polizeisportverlag, der Firma Marketport Scandinavia und dem Verlag Kirchschlager mit Schwerpunkt Kriminalgeschichte.

Seriemördare genom tiderna (Übersetzung: Historische Serienmörder)
Band 1 (1436 – 1924), vierzehn Kriminalfälle über Serienmörder aus elf Ländern
Band 2 (1926-1992), elf Kriminalfälle über Serienmörder aus sieben Ländern

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Der schwedische Polizeisportverlag – Svenska Polisidrottsförlaget, kurz SPIFAB, (www.spifab.se ) gibt seit 1970 jährlich die Nordische Kriminalchronik (Nordiska Kriminalkrönika) heraus. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Kriminalfällen aus Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland. Die Artikel der Nordischen Kriminalchronik sind größtenteils von Kommissaren und ermittelnden Beamten verfasst und geben einen guten Einblick in Polzeiarbeit und Ermittlungsmethoden im Norden. Weiterlesen

Gerd Frank: Hans-Jürgen Schröder – ein deutscher Serienmörder

Der 1946 geborene Hans-Jürgen Schröder ist ein deutscher Serienmörder, der zwischen 1969 und 1984 im norddeutschen Raum fünf Frauen ermordet hat. Hinsichtlich der Schuldfähigkeit waren sich die Fachgutachter nicht einig. Schröder tötete “zur Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse”. Eine Frau vergewaltigte er, in drei Fällen verging er sich an den Leichen. Weiterlesen

Gerd Frank: Ulrich Schmidt – der Feiertagsmörder – ein deutscher Serienmörder und Sexualverbrecher

Der 1957 (?) geborene Ulrich Schmidt ist ein deutscher Serienmörder und Sexualverbrecher. In den Jahren 1987 bis 1989 ermordete er fünf Frauen in Essen; außerdem verübte er vier Mordversuche – diese Opfer überlebten zum Teil schwer verletzt. Weil er die meisten Morde an Feiertagen begangen hatte, wurde er von den Medien als “Feiertagsmörder” bezeichnet. Weiterlesen

Gerd Frank: Massenmord ohne Leichen – Der Fall des Frauenmörders und Blaubarts HENRI LANDRU (Frankreich, 1914-1919)

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Name eines französischen Serienmörders international bekannt, der zehn Frauen und einen jungen Mann umgebracht hatte: Henri Désiré Landru. Während des umfangreichen Ermittlungsverfahrens wurde festgestellt, daß dieser Mann zu nicht weniger als 283 Frauen Beziehungen unterhalten hatte, von denen alle bis auf die zehn Verschwundenen ausfindig gemacht und über ihre Erlebnisse verhört werden konnten. …

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