Harry F. Powers (17. November 1892 bis 18. März 1932, hingerichtet) war ein in den Niederlanden geborener amerikanischer Massen- und Serienmörder. Die Presse nannte ihn den Blaubart von West Virginia. Das einzigartige Foto aus der Sammlung des Verlags Kirchschlager vom 1. September 1931 zeigt Tatortuntersuchungen und eine Vielzahl Schaulustiger.
Der vorbestrafte Powers lockte Frauen mittels Anzeigen an, um sie zu berauben und zu ermorden. Auf seinem Grundstück in Quiet Dell (West Virginia, USA) baute er u.a. eine Garage, in der er seine Opfer ermordete.Seine Opfer waren: Asta Eicher, eine verwitwete Mutter und ihre drei Kinder sowie Dorothy Lemke, eine weitere Frau.
Ermittlungen der Polizei im August 1931 überführten den Mörder schnell. Am Tatort, vier Räume unter Powers Garage, fanden die Polizisten blutige Kleidung, Haare, ein verbranntes Bankbuch und einen kleinen blutigen Fußabdruck eines Kindes. Schnell kamen Schaulustige hinzu (Foto). Aufgrund einer Zeugenaussage konnten tatsächlich die Leichen gefunden werden. Die beiden Mädchen und ihre Mutter waren erwürgt wurden. Den Kopf des Jungen hatte der Mörder mit einem Hammer eingeschlagen. Dorothy Lemke hatte der Blaubart ebenfalls erwürgt.
Harry F. Powers wurde am 12. Dezember 1931 zum Tode verurteilt und am 18. März 1932 gehängt. Weitere Informationen auf murderpedia.org.
Joseph Dewey Akin war ein sogenannter ‚Todesengel‘. So nennt man in der Kriminalgeschichte diejenigen Täter, die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit an Krankenanstalten zu Serienmördern werden (…) Leseprobe aus Totmacher 5Weiterlesen →
William George Bonin wurde am 8. Januar 1947 in Willimantic, Connecticut, geboren. Bereits im Alter von acht Jahren wurde William wegen des Diebstahls von Autokennzeichen erstmals vor Gericht gestellt und in ein Jugendgefängnis gesteckt. Dort wurde er von älteren Jungen sexuell mißbraucht, was er seinerseits – als er wieder zu Hause war – ebenfalls mit anderen, jüngeren Kindern machte. Nach dem Schulabschluß ging er zur Luftwaffe und bekam eine Auszeichnung für einen Einsatz, den er in Vietnam geleistet hatte. Weil er während dieser Zeit aber auch zwei Soldaten vergewaltigt hatte, wurde er im Oktober 1968 vom Dienst suspendiert. (…) Eine Leseprobe aus Totmacher 5Weiterlesen →
Wayne Bertram Williams wurde am 27. Mai 1958 in Atlanta – im US-Bundesstaat Georgia – geboren. Die Eltern waren Lehrer und Wayne wuchs daher in einer gutbürgerlicher Umgebung auf. (…) Alles hatte am 28. Juli 1979 begonnen. Da war eine Frau, die leere Dosen und Flaschen gesammelt hatte, buchstäblich über ein paar Leichen gestolpert, die im Unterholz am Straßenrand abgelegt worden waren. Es handelte sich um den 14jährigen Edward Smith, der mit einem Revolver, Kaliber 22, erschossen und den 13jährigen Alfred Evans, der vermutlich erwürgt worden war. Eine Leseprobe aus Totmacher 5Weiterlesen →
Völlig normal begann Jeffrey Lionel Dahmers Leben in Milwaukee – im US-Bundesstaat Wisconsin – , von wo er noch im Kindesalter fortzog. Nach seiner Rückkehr als innerlich zerrissener junger Mann brannte er der Stadt sein unaus- löschliches Zeichen ein: Im Gewahrsam der Polizei gab er zu, siebzehn bestialische Morde begangen zu haben. Das älteste seiner Opfer war 33, das jüngste erst 14 Jahre alt. Eine Leseprobe aus Totmacher 5Weiterlesen →
Charles Raymond Starkweather wurde am 24. November 1938 als drittes von sieben Kindern einer Arbeiterfamilie in Lincoln, Nebraska, geboren. Starkweather bewunderte schon früh den Schauspieler James Dean… Das kostete elf Menschen das Leben. Als 18jähriger hatte er die 13jährige Caril Ann Fugate kennengelernt und war ihretwegen von der Schule abgegangen. Caril hatte sich in seine schlaksige, lässige Art verliebt, die ihr sehr imponierte.
Carroll Edward Cole wurde 1938 als zweiter Sohn von LaVerne und Vesta Cole in Sioux City, im US-Bundesstaat Iowa, geboren. (…) In San Diego verübte er am 7. Mai 1971 seinen ersten Mord als Erwachsener. Die 39jährige Essie Buck war die Besitzerin einer Kneipe; er lud sie auf eine Fahrt in seinem Wagen ein und erwürgte sie dann. Mit der Leiche im Kofferraum suchte er dann nach einem Platz, wo er sie beseitigen konnte.
Dean Corll war homosexuell und konnte es nicht lassen, sich an jungen Männern zu vergreifen und sie zu Sexorgien zu zwingen. Das schrecklichste Verbrechen, das er in Houston begangen hatte, wurde im August 1973 bekannt – zu einem Zeitpunkt, als Corll von Elmer Wayne Henley, einem seiner Mordkomplizen, ermordet wurde.
In der Kriminalgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika nimmt das Jahr 1966 einen besonders unrühmlichen Platz ein. Eines von zahlreichen schrecklichen Verbrechen stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten. Am 14. Juli jenes Jahres wurde in South Deering, einem Vorort von Chicago, der Mord an acht Krankenschwestern entdeckt, die zusammen in einem Appartement gewohnt hatten. (…)