Archiv der Kategorie: Allgemein

Lesungen mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers zu Serienmördern und Mordfällen im Bezirk Gera

Hier finden Sie Termine zu unseren Buchlesungen mit Kriminalrat a. D. Hans Thiers

25.10.2016, 18.00 Uhr, Die Nacht der Serienmörder, Hohenölsen

28.10.2016, 19.00 Uhr Bad Salzungen, Die Nacht der Serienmörder, Stadtbibliothek

30.10.2016, 15.00 Uhr, Lesung, Hummelhain, „Schloß, Teehaus“

2.11. 2016, 19.30 Uhr, Buchhandlung Schmitt und Hahn, Schloßstraße, Gera

4.11.2016, 18.00 Uhr, Die Nacht der Serienmörder, Bibliothek Schleiz

9.11.2016, 19.30 Uhr, Die Nacht der Serienmörder, Stadtbibliothek Triptis

11.11.2016, 18.00 Uhr Lesung in Graitschen, Mordfälle im Bezirk Gera I & II, Heimatverein

18.11.2016, 19.00 Uhr, Die Nacht der Serienmörder in KH Crossen

9.12.2016, 19.00 Uhr, Gaststätte „ Zur Köppe“, Bad Klosterlausnitz

16.12.2016, 19.00 Uhr, Lesung in der Bibliothek Uhlstädt

Bücher über “Wahre Kriminalfälle” (True Crime) sind seit jeher beliebt und finden ein breites Lesepublikum. Der Verlag Kirchschlager aus Arnstadt, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, hat sich auf Kriminalgeschichte und die Herausgabe sogenannter Pitavals (Sammlungen historischer Kriminal- und Strafrechtsfälle) spezialisiert. Die Lesung “Die Nacht der Serienmörder” beginnt mit einer Einführung in die unterschiedlichen Arten von Serienmord und der Beschreibung von diversen Typen von Serienmördern. Dabei berichtet der Historiker Michael Kirchschlager von den unheimlichsten Fällen der deutschen, aber auch europäischen Kriminalgeschichte. Fälle, wie die des Kindesmörders Gilles de Rais, des Kannibalen Karl Denke, des Serienmörders Haarmann oder diverser russischer Serienkiller geben einen erschreckenden Einblick in die Psyche der gestörten Täter. Gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter der Morduntersuchungskommission (MUK) des Bezirkes Gera, Kriminalrat a. D. Hans Thiers, berichtet der Historiker und Verleger Michael Kirchschlager des weiteren über die Aufdeckung, Aufklärung und Untersuchung authentischer Mordfälle, die durch Serienmörder in Thüringen zur Zeit der DDR begangen wurden. Die beiden Vortragenden führen uns an Tatorte voller Grauen. Besonders bei Straftaten gegen Kinder ging in den Städten und Gemeinden der ehemaligen thüringischen Bezirke die Angst um. Die Kriminalisten waren bestens ausgebildet, die einzelnen Abteilungen personell stark besetzt. Die Aufklärungsquote betrug 98 Prozent. Doch Serienmörder waren und sind schwer zu fassen. Das Spektrum reicht von der sechsfachen Kindesmörderin über den sexuell motivierten Frauenmörder bis zum pädophilen Kindesmörder. Die Geständnisse der Täter lassen uns erschaudern und wie so oft müssen wir erkennen, daß Gerechtigkeit nur ein Traum ist.

Hans Thiers gebührt das Verdienst, zahleiche Mordfälle, darunter auch Serienmorde, nicht nur aufgeklärt, sondern auch für ein interessiertes Publikum aufbereitet und niedergeschrieben zu haben. Zahlreiche Quellen wie Geständnisse, psychiatrische Gutachten und Vernehmungsprotokolle ergänzen die Kriminalberichte, die zudem einzigartige Einblicke in die unermüdliche Arbeit der DDR-Kriminalisten und der mit ihnen zusammenarbeitenden Organe und Institutionen geben.

Dabei wird deutlich, daß Kriminalität in der Presse der DDR nicht – wie oftmals angenommen wird – “vertuscht” wurde. Ganz im Gegenteil! Zu allen Fällen fanden sich Zeitungsbeiträge oder alte Fahndungsaufrufe, die deutlich aufzeigen, wie gezielt mit Hilfe der Öffentlichkeit Kriminalität bekämpft wurde.

Gerd Frank: Der Fall der Familie Bender (USA, 1872–1873)

Kurz nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg siedelten die USA den Indianerstamm der Osagen von Labette County in Kansas in die sogenannten „neuen Indianischen Territorien“ um. Hart arbeitende Männer und Frauen wollten sich in diesem Gebiet eine neue Heimat aufbauen. Um das Jahr 1870 ließen sich unter anderem fünf Familien, die den Spiritisten nahestanden, nördlich und östlich der Gemeinde Cherryvale nieder und bearbeiteten das Land. Unter ihnen war eine Familie namens Bender. Es ist nicht belegt, ob sie tatsächlich so hieß. Vermutungen zufolge handelte es sich um deutsche Einwanderer. Hierfür sprach, daß der alte Bender, der sich John nannte, nur sehr schlecht Englisch sprach. Er muß ein Mann von furchteinflößender Kraft gewesen sein, der mit ruppiger, kehliger Stimme sprach, die kaum zu verstehen war. Seine Frau Kate wurde ähnlich geschildert, zudem soll sie ungewöhnlich brutal gewesen sein, weshalb man sie allgemein nur als „Weibsteufel“ bezeichnete. Der 27jährige Sohn John Jr. war als mürrisch und abweisend bekannt, Tochter Katie soll ziemlich schön gewesen sein. Sie bildete sich ein, ein Medium zu sein, und behauptete auf Karten, die sie verschickte, Taube und Blinde heilen zu können. Weiterlesen

Gerd Frank: TAVO, DER BANDENCHEF – Der Fall Gustavo Adolfo Parada Morales (El Salvador, 1996-1999, 2007)

Gustavo Adolfo Parada Morales, bekannt geworden als ‚El Directo‘ (Der Direkte) und von Freunden immer nur „Tavo“ (Kurzform von Gustavo) gerufen, wurde 1982 in San Miguel, etwa 130 Kilometer östlich von San Salvador (El Salvador) geboren und wurde zum bislang einzigen Serienmörder seines Landes. Weiterlesen

Gerd Frank: DER GREEN RIVER KILLER – Der Fall Gary Ridgway (1982-1998?)

Gary Leon Ridgway wurde am 18 Februar 1949 in der Mormonenstadt Salt Lake City in Utah geboren; er hatte noch einen Bruder (Tom) und eine Schwester (Mary). Der Vater arbeitete als Busfahrer, die sehr dominante Mutter war Hausfrau. Ridgways Beziehung zur Mutter war sehr eng; bis in seine frühen Teenagerjahre war er Bettnässer. Nach häufigen Fällen nächtlicher Inkontinenz wusch ihm die Mutter die Genitalien, was einerseits dazu führte, daß der Junge sich von der Mutter sexuell angezogen fühlte, andererseits aber auch Wut ihr gegenüber empfand und sogar mit Phantasien spielte, die darin gipfelten, sie umzubringen.

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Leseprobe aus Totmacher 5 Weiterlesen

Neuerscheinung: Serienmörder des Dritten Reiches von Wolfgang Krüger

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Hardcover, 270 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen, Preis: 18,95 Euro.

Nach umfangreichen Recherchen legt Wolfgang Krüger einen weiteren Band zu Kriminalfällen aus der Zeit des Dritten Reiches vor. Diesmal begibt sich der Celler Kriminalhistoriker auf die Spur unheimlicher Serienmörder. Als „Serienmörder“ werden in der Regel diejenigen Mörder bezeichnet, die ihre Verbrechen in zeitlichem Abstand voneinander begehen. Die Zeitabstände können Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre betragen. Ebenso können die Motive für die Taten ganz unterschiedlicher Natur sein. Häufig jedoch handeln Serienmörder aus sexuellen Motiven, es handelt sich hier um reine Triebtäter, die bei Begehung ihrer Morde in einen wahren Rausch verfallen können. Wenn dann die Opfer auch noch Kinder sind, dann hat der Serienmörder die unterste Stufe erreicht. Die abscheulichen Verbrechen eines solchen Mannes werden in diesem Buch geschildert. Weiterlesen

Martin Dumollarde – Der Werwolf von der Bresse (1810-8. März 1862, hingerichtet mittels Guillotine)

Die seltene Flugschrift zeigt einen Holzschnitt, der die Hinrichtung Dumollards mittels Guillotine darstellt (Sammlung Kirchschlager, Arnstadt). Martin Dumollard oder Dumollarde gilt als einer der berüchtigsten Serienmörder Frankreichs (vgl. Historische Serienmörder I). Er ermordete zahlreiche junge Frauen, wobei ihm seine Ehefrau behilflich gewesen sein soll.

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Maison_de_Martin_Dumollard_à_Dagneux,_lors_de_son_arrestation

Hier hauste und mordete Dumollarde. Unten ein Bild des Serienmörders.

Photographie_de_Martin_Dumollard

Unten eines seiner Opfer.

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Quelle der Fotos: murderpedia.

Gerd Frank: DER TEUFEL VON HAIDARPUR – Der Fall Chandrakant Jha (1998-2007)

Angeblich wollte er ihnen nur helfen, einen Job zu bekommen, ihnen sichere Mahlzeiten verschaffen und sie wie eigene Kinder verwöhnen. Stattdessen rastete er bei lächerlichen Kleinigkeiten aus, tötete sie und verstreute ihre verstümmelten Gliedmaßen in den verschiedensten Stadtteilen von Neu-Delhi. Weiterlesen

Schelle Mathews: Die Menschenjagd in den Wäldern von Wynoochee (1912) – Teil 2

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Eine der Gebirgshütten, in der der „wilde Mann“ mehrere Wochen lebte
Zu der Zeit, wo seine Neffen ermordet wurden, war John Tornow zweiunddreißig Jahre alt. Zwei ganze Jahre hatte er in den Wäldern zwischen dem Satsop und dem Wynoochee gehaust. Gelegentlich kreuzte ein Jäger, ein Fallensteller oder ein Holzhauer seinen Pfad. Mit allen stand er auf freundschaftlichem Fuß. In der letzte Zeit jedoch war er nicht mehr gesehen worden. Weiterlesen