Gerd Frank: DER PROSTITUIERTENMÖRDER – Der Fall Somkid Phumphuang (2005)

Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurde der im Jahr 1964 geborene Somkid Phumphuang von Kling Kingkaew, seinem Onkel, großgezogen. Der behauptete später bei der Polizei, daß Somkid schon immer ein jähzorniger Störenfried und gar nicht leicht zu erziehen gewesen sei. Sehr früh geriet der Junge auf die schiefe Bahn (…) Weiterlesen

Gerd Frank: DER MANN MIT DEN PERSÖNLICHEN ÄNGSTEN – Der Fall Kang Ho-sun (2006-2008)

Der am 10. Oktober 1969 geborene Kang Ho-sun war gelernter Masseur und arbeitete zuletzt als Therapeut für Sportmassagen im Süden von Seoul. Nach außen hin völlig unauffällig wirkend, hatte der gut aussehende Mann ein dunkles Geheimnis: Nach dem Tod seiner Frau war er zum Serienmörder geworden. (…) Weiterlesen

Gerd Frank: DIE FRAU, DIE WIE EIN ENGEL AUSSAH – Der Fall Le Thanh Van (Vietnam, 1998-2001)

„Die Frau, die wie ein Engel aussah“, war eine Vietnamesin, die in den Jahren 1998 bis 2001 insgesamt 13 Menschen tötete, um sich in den Besitz deren Vermögens zu setzen. Le Thanh Van war zweimal verheiratet, bekam zwei Kinder und wurde zweimal geschieden. Dann liierte sie sich mit Dinh Quang Danh, einem nahezu 20 Jahre jüngeren Mann. Diese Beziehung hatte eine starke Wirkung (im negativen Sinne) auf ihr Leben, das fortan nur noch von Habgier bestimmt werden sollte. (…) Weiterlesen

Gerd Frank: DER METZGER VON JILIN – Der Fall Shi Yue-jun (2006)

 Shi Yue-jun wurde am 5. März 19711 in Liuhe im Nordosten Chinas geboren, wo er nach seiner Berufsausbildung als Metzger arbeitete. Shi war verheiratet und seine Frau sagte von ihm später, daß er stets ein sehr verschlossener Mensch gewesen sei, der keinerlei Kontakte pflege. Dies bedeutete, daß er alle Probleme und Konflikte, die sich in seinem Leben ergaben, durch Abkapselung und Grübelei zu bewältigen suchte, was ihm aber offensichtlich nur in den seltensten Fällen gelang. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE KOBRA VON HENAN – Der Fall Huang Yong (2001-2003)

Huang Yong wurde am 18. November 1974 in Henan geboren. Zunächst sah es nicht danach aus, daß aus ihm einer der schlimmsten chinesischen Serienmörder werden sollte, denn nach seiner Pflichtwehrdienstleistung verlief sein Leben erst einmal jahrelang in geordneten Bahnen. Er lebte zurückgezogen und vollständig allein in Dahuangzhuang im Bezirk Pingyu in der südöstlichen Provinz Henan. Dann aber beging er im Jahre 2001 – mit knapp 27 Jahren – seinen ersten Mord. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE MORDBRÜDER – Der Fall Shen Chang-yin und Shen Chang-ping (1999-2004)

Die Brüder Shen Chang-yin und Shen Chang-ping entwickelten sich gewissermaßen aus dem Nichts heraus zu gefährlichen Serienmördern und Kannibalen. Allein zwischen 2003 und 2004 ermordeten sie insgesamt elf Prostituierte. Mit den Brüdern zusammen arbeiteten Li Chun-ling und drei andere weibliche Komplizinnen. Weiterlesen

Gerd Frank: DER WOHLHABENDE GESCHÄFTSMANN – Der Fall Yang Shu-bin (1998-2004)

Als ständiger Besucher von Nachtclubs und Karaoke-Bars trat Yang stets großspurig auf und bestellte bevorzugt die teuersten Getränke. Schnell schwärmten die Frauen von dem smarten „Geschäftsmann“. (…) Ernüchterung stellte sich spätestens dann ein, wenn man Yangs Appartement betrat. Zur großen Überraschung der Mädchen wurde man dort nämlich von einer Frau erwartet: Es war die 20jährige Ji Hong-zhie, Yangs Freundin und Mordkomplizin. Außerdem befanden sich zwei Männer in der Wohnung, Wu Hong-ye und Zhang Yu- lian, zwei Freunde Yangs aus den Kindheitstagen in Heilongjiang. Weiterlesen

Gerd Frank: DIE BESTIE VON LAHORE – Der Fall Javed Iqbal Mughal (um 1970 bis 1999)

Javed Iqbal (der Name „Iqbal“ bedeutet „der Glückliche“) war das sechste Kind von Mohammad Ali Mughal, einem wohlhabenden Geschäftsmann, geboren 1956 in Lahore. Seine Kindheit verlief weitgehend unproblematisch; er besuchte ein islamisches Gymnasium. Danach studierte er vorübergehend an der Universität. Mit knapp 22 Jahren machte er sich dann im Jahr 1978 mit einer Stahlgießerei in der Metallbranche selbstständig, als sein Vater zwei Villen im Stadtteil Shadbagh kaufte. In einem dieser Häuser lebte er jahrelang relativ unauffällig, wobei es niemanden sonderlich zu stören schien, daß er nicht allein darin wohnte, sondern seine Unterkunft mit jungen Männern teilte. (…) Weiterlesen